Gasetagenheizung · Mehrfamilienhaus · Berlin & Brandenburg

Gasetagenheizungen im Mehrfamilienhaus auf Wärmepumpe umstellen

Konzept, Planung und Umsetzung als Generalunternehmen: Statt vieler einzelner Gasthermen versorgt eine zentrale Wärmepumpe Ihr Mehrfamilienhaus, jede Wohnung erhält eine Wohnungsstation für Heizung und Warmwasser. GEG-konform, förderfähig und im bewohnten Zustand umsetzbar.

  • Buderus Profi Partner
    Systemtechnik aus einer Hand
  • Planung + Umsetzung
    Als Generalunternehmen
  • Berlin & Brandenburg
    Vor Ort im Einsatz
  • GEG-konform
    BEG-förderfähig
Gasetagenheizung im Mehrfamilienhaus auf Wärmepumpe umgestellt, Berlin
Buderus Profi PartnerFachplanung TGA PlanungsgesellschaftHeizlast nach DIN EN 12831Trinkwasserhygiene DIN 1988-200Erfahrung mit BEG-Förderprojekten
Ausgangslage

Warum Gasetagenheizungen im Mehrfamilienhaus zum Problem werden

In Berlin heizen noch hunderttausende Wohnungen mit einer eigenen Gastherme – vor allem in Gründerzeitquartieren und Nachkriegsbauten. Was einmal praktisch war, wird beim Austausch zur Sackgasse.

Thermen am Ende der Lebensdauer

Viele Gasetagenheizungen in Berliner Altbauten stammen aus den 1990er- und 2000er-Jahren. Ersatzteile werden knapp, Ausfälle häufen sich – Wohnung für Wohnung, unkoordiniert und teuer.

GEG-Vorgaben beim Austausch

Nach dem Gebäudeenergiegesetz muss neu eingebaute Heiztechnik perspektivisch zu 65 % erneuerbar betrieben werden. Für einzelne Etagenthermen gibt es dafür kaum praktikable Lösungen.

Abgas, Schornsteinfeger, Gasanschluss

Jede Therme braucht Abgasführung, Wartung und Messung. Dazu kommen Grundpreise für viele einzelne Gaszähler und die Unsicherheit über die Zukunft des Gasnetzes.

Kein Weg zu erneuerbarer Wärme pro Wohnung

Eine Wärmepumpe je Wohnung ist im Geschosswohnungsbau technisch, akustisch und wirtschaftlich selten darstellbar. Der Ausweg ist die Zentralisierung.

Alte Gasetagenheizung vor der Umstellung auf Wärmepumpe
Wohnungsstation für Heizung und Warmwasser im Mehrfamilienhaus
Das Konzept

Zentrale Wärmepumpe mit Wohnungsstationen statt Einzelthermen

Die Zentralisierung der Gasetagenheizung folgt einem klaren Prinzip: Ein Wärmeerzeuger, neue Stränge, eine Übergabestation je Wohnung.

  1. 1. Zentrale Wärmepumpe

    Luft-Wasser-Wärmepumpe im Hof, auf dem Dach oder als Innenaufstellung – bei Bedarf als Kaskade oder Hybrid mit Spitzenlastkessel.

  2. 2. Neue Steigstränge

    Zwei-Leiter-Netz durch Treppenhaus oder stillgelegte Abgasschächte, hydraulisch abgeglichen nach Verfahren B.

  3. 3. Wohnungsstation je Wohnung

    Heizungsverteilung und Warmwasser im Durchflussprinzip, Wärmemengenzähler für die Abrechnung nach Heizkostenverordnung.

  4. 4. Heizflächen geprüft

    Heizkörper werden auf niedrige Vorlauftemperatur geprüft und punktuell getauscht, damit die Wärmepumpe effizient läuft.

Vorteile

Was Eigentümer und WEG durch die Umstellung gewinnen

Erneuerbare Wärme für alle Wohnungen

Eine zentrale Wärmepumpe versorgt das gesamte Haus GEG-konform – ohne Einzellösungen je Wohnung.

Hygienisches Warmwasser ohne Speicher

Wohnungsstationen erwärmen Trinkwasser im Durchflussprinzip. Keine Speicher, keine Legionellenproblematik, kein Zirkulationsnetz für Warmwasser.

Verbrauchsgenaue Abrechnung

Wärmemengenzähler in jeder Wohnungsstation liefern die Verbräuche nach Heizkostenverordnung – so einfach wie bisher mit dem Gaszähler.

Niedrige Systemtemperaturen

Heizlast nach DIN EN 12831 und Heizflächenprüfung ermöglichen Vorlauftemperaturen, mit denen die Wärmepumpe effizient arbeitet.

Weg mit Thermen, Abgas und Gaszählern

Kein Schornsteinfeger je Wohnung, keine Einzelwartung, keine Grundpreise für viele Gasanschlüsse.

Förderung bis zu 70 %

Der Heizungstausch auf Wärmepumpe ist über die BEG förderfähig – inklusive Umfeldmaßnahmen wie Stränge und Wohnungsstationen.

Leistungen

Planung und Umsetzung aus einer Hand als Generalunternehmen

Von der ersten Machbarkeitsprüfung bis zur Übergabe der fertigen Anlage: Sie haben einen Ansprechpartner, einen Vertrag und einen Terminplan.

01

Bestandsaufnahme & Machbarkeit

Aufnahme von Thermen, Steigleitungen, Heizflächen, Aufstellort, Elektro- und Schallsituation. Klare Aussage, ob und wie die Zentralisierung funktioniert.

02

Heizlast & Wärmepumpenkonzept

Raumweise Heizlast nach DIN EN 12831, Auslegung Wärmepumpe (Mono, Kaskade oder Hybrid), Vorlauftemperatur, Pufferung und Regelungskonzept.

03

Wohnungsstationen & Strangplanung

Neue Steigstränge, Dimensionierung der Wohnungsstationen nach Zapfprofil, Trinkwasserhygiene nach DIN 1988-200, hydraulischer Abgleich Verfahren B.

04

Förderung & Beschlussvorlage

Aufbereitung der technischen Unterlagen für BEG-Anträge, Kostenrahmen und verständliche Unterlagen für WEG-Beschlüsse und Hausverwaltungen.

05

Umsetzung als Generalunternehmen

Ausführung mit unseren Partnerbetrieben für Heizung, Sanitär, Elektro und Bau – ein Vertrag, ein Ansprechpartner, ein Terminplan.

06

Inbetriebnahme & Dokumentation

Hydraulischer Abgleich, Einregulierung, Einweisung, Fachunternehmererklärung und förderfähige Nachweise. Übergabe mit vollständiger Dokumentation.

Flexibler Leistungsumfang: Die Umsetzung als Generalunternehmen bieten wir auf Wunsch an. Ebenso möglich ist die reine TGA-Fachplanung nach HOAI mit Ausschreibung an Betriebe Ihrer Wahl.

Systempartner

Buderus Profi Partner: Systemtechnik aus einem Haus

Buderus
Profi Partner

Für die Zentralisierung von Gasetagenheizungen setzen wir bevorzugt auf das Buderus-System: Wärmepumpe, Wohnungsstationen, Speicher und Regelung sind aufeinander abgestimmt. Das reduziert Schnittstellen in Planung und Bau und sichert Eigentümern langfristigen Service.

  • Wärmepumpen der Serie Logatherm für Mono- und Kaskadenlösungen im Geschosswohnungsbau
  • Wohnungsstationen Logamax kompakt / Logaflow für Heizung und Warmwasser im Durchflussprinzip
  • Abgestimmte Systemregelung, Pufferspeicher und Hydraulik aus einem Haus
  • Systemgarantie, Ersatzteilverfügbarkeit und Werkskundendienst für Eigentümer
Ablauf

Von der Anfrage bis zur Übergabe in sechs Schritten

  1. 01

    Anfrage

    Sie schildern Objekt, Anzahl der Wohnungen und Thermen. Unterlagen können direkt hochgeladen werden.

  2. 02

    Vor-Ort-Aufnahme

    Wir prüfen Keller, Stränge, Wohnungen, Aufstellort und Elektroanschluss vor Ort in Berlin oder Brandenburg.

  3. 03

    Konzept & Kostenrahmen

    Technisches Konzept mit Wärmepumpe und Wohnungsstationen, Variantenvergleich und belastbarer Kostenrahmen.

  4. 04

    Förderung & Beschluss

    Förderunterlagen, Beschlussvorlage für WEG oder Eigentümer, Klärung der Modernisierungsumlage.

  5. 05

    Umbau im bewohnten Zustand

    Strangweise Ausführung durch unsere Partnerbetriebe, Thermen bleiben bis zur Umschaltung in Betrieb.

  6. 06

    Inbetriebnahme & Übergabe

    Abgleich, Einweisung, Dokumentation und Nachweise für die Förderauszahlung.

Umbau im bewohnten Zustand

Die Umstellung läuft strangweise: Während ein Strang neu installiert wird, heizen die übrigen Wohnungen weiter mit ihren Thermen. Termine in den Wohnungen werden früh angekündigt, Mieter und WEG erhalten einen festen Ablaufplan. Am Umschalttag werden die Thermen demontiert und die Wohnungsstationen in Betrieb genommen – meist innerhalb weniger Arbeitstage pro Wohnung.

Vergleich

Gasetagenheizung vs. zentrale Wärmepumpe mit Wohnungsstationen

Vergleich Gasetagenheizung und zentrale Wärmepumpe mit Wohnungsstationen
ThemaGasetagenheizungWärmepumpe + Wohnungsstationen
WärmeerzeugerEine Gastherme je Wohnung, unterschiedliches Alter und ZustandEine zentrale Wärmepumpe (ggf. Kaskade) für das gesamte Haus
WarmwasserDurchlauf in der Therme, oft geringe LeistungWohnungsstation im Durchflussprinzip, hygienisch ohne Speicher
AbrechnungEigener Gaszähler je Wohnung mit GrundpreisWärmemengenzähler je Wohnungsstation nach Heizkostenverordnung
WartungJede Therme einzeln, Schornsteinfeger je WohnungEine Anlage zentral, kein Abgas, keine Einzelwartung
GEG65-%-Regel bei Austausch kaum erfüllbarErneuerbare Wärme für alle Wohnungen, GEG-konform
FörderungKeine Förderung für fossile TechnikBEG bis zu 70 % inkl. Umfeldmaßnahmen
CO₂ und BetriebskostenSteigende CO₂-Abgabe auf ErdgasStrombasiert, kombinierbar mit PV und Mieterstrom
Kosten & Förderung

Was die Umstellung kostet und was gefördert wird

Die Kosten hängen von der Anzahl der Wohneinheiten, der Zahl der Stränge, dem Aufstellort der Wärmepumpe, der Elektroversorgung und dem Zustand der Heizkörper ab. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie einen belastbaren Kostenrahmen je Wohneinheit – keine Pauschalversprechen.

  • BEG-Zuschuss für den Heizungstausch auf Wärmepumpe: je nach Bonus bis zu 70 %
  • Förderfähige Umfeldmaßnahmen: Stränge, Wohnungsstationen, Heizkörper, hydraulischer Abgleich
  • Fachplanung und Baubegleitung sind als eigene Position förderfähig
  • Modernisierungsumlage und Mieterstrom-/PV-Kopplung prüfen wir mit
Für wen

Für wen die Umstellung geeignet ist

Wohnungseigentümergemeinschaften

Beschlussfähige Unterlagen, Kostenrahmen je Einheit und ein Ansprechpartner für den gesamten Umbau.

Hausverwaltungen

Entlastung im Projektmanagement: Planung, Förderung, Ausführung und Dokumentation aus einer Hand.

Private Eigentümer kleiner MFH

3 bis 20 Wohneinheiten in Berlin und Brandenburg – vom Gründerzeit-Altbau bis zur Nachkriegszeile.

Immobiliengesellschaften & Genossenschaften

Portfoliobetrachtung, standardisierte Konzepte und planbare Umsetzung über mehrere Objekte.

Gasetagenheizung ersetzen in Berlin und Brandenburg

Die TGA Planungsgesellschaft mit Sitz in Mühlenbeck bei Berlin plant und realisiert die Umstellung von Gasetagenheizungen auf zentrale Wärmepumpen in Berlin und Brandenburg. Besonders häufig betreuen wir Altbauquartiere mit Etagenthermen in Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Neukölln, Friedrichshain, Charlottenburg und Pankow sowie Mehrfamilienhäuser in Potsdam, Oranienburg, Bernau und im Berliner Umland. Wir kennen die typischen Strangführungen, Hofsituationen und Schallschutzanforderungen der Region.

FAQ

Häufige Fragen zur Umstellung von Gasetagenheizungen

Kann man Gasetagenheizungen im Mehrfamilienhaus überhaupt zentralisieren?

Ja. In den meisten Berliner und Brandenburger Bestandsgebäuden ist die Zentralisierung technisch möglich: Eine zentrale Wärmepumpe im Keller oder Hof versorgt neue Steigstränge, in jeder Wohnung übernimmt eine Wohnungsstation Heizung und Warmwasser. Entscheidend sind Aufstellort, Elektroanschluss, Strangführung und die Heizflächen – das klären wir in der Bestandsaufnahme.

Was ist eine Wohnungsstation?

Eine Wohnungsstation ist eine kompakte Übergabestation in der Wohnung. Sie verteilt die zentral erzeugte Wärme auf die Heizkörper und erwärmt Trinkwasser im Durchflussprinzip genau dann, wenn gezapft wird. Ein integrierter Wärmemengenzähler erfasst den Verbrauch je Wohnung.

Funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau ohne Fußbodenheizung?

In vielen Fällen ja. Wir berechnen die raumweise Heizlast nach DIN EN 12831 und prüfen jeden Heizkörper auf die erreichbare Vorlauftemperatur. Häufig reichen der Tausch einzelner Heizkörper und ein hydraulischer Abgleich, um mit 50 bis 55 °C Vorlauf effizient zu heizen.

Was passiert mit Warmwasser und Legionellen?

Wohnungsstationen erwärmen Trinkwasser dezentral im Durchfluss. Es gibt keinen zentralen Warmwasserspeicher und kein Zirkulationsnetz mit 60 °C. Die Anlage fällt damit in der Regel nicht unter die Untersuchungspflicht der Trinkwasserverordnung für Großanlagen, und die Wärmepumpe kann mit niedrigen Temperaturen laufen.

Wie hoch ist die Förderung für den Umbau?

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind für den Heizungstausch auf Wärmepumpe je nach Bonus bis zu 70 % Zuschuss möglich. Förderfähig sind neben der Wärmepumpe auch Umfeldmaßnahmen wie Steigstränge, Wohnungsstationen, Heizkörper und der hydraulische Abgleich. Wir bereiten die technischen Unterlagen für den Antrag auf.

Wie lange dauert der Umbau und bleiben die Wohnungen bewohnbar?

Der Umbau erfolgt strangweise im bewohnten Zustand. Die bestehenden Thermen laufen bis zur Umschaltung weiter, je Wohnung sind meist nur wenige Arbeitstage nötig. Je nach Größe liegt die Bauzeit für ein Haus mit 6 bis 12 Wohnungen typischerweise bei einigen Wochen bis wenigen Monaten.

Was bedeutet Generalunternehmen bei der TGA Planungsgesellschaft?

Sie erhalten Planung und Umsetzung aus einer Hand: Wir planen das Konzept, koordinieren die Förderung und führen den Umbau mit unseren Partnerbetrieben für Heizung, Sanitär, Elektro und Bau aus. Ein Vertrag, ein Ansprechpartner, ein Terminplan. Auf Wunsch übernehmen wir auch nur die Fachplanung.

Warum setzen Sie auf Buderus?

Als Buderus Profi Partner setzen wir auf aufeinander abgestimmte Systemtechnik: Wärmepumpen, Wohnungsstationen, Pufferspeicher und Regelung aus einem Haus. Das vereinfacht Planung, Gewährleistung und Service. Wo ein anderes System technisch besser passt, sagen wir das offen.

Projektanfrage

Umstellung prüfen lassen und Unterlagen hochladen

Beschreiben Sie Ihr Objekt: Anzahl der Wohnungen und Thermen, Baujahr, Kellersituation. Laden Sie Grundrisse, Fotos der Thermen und Stränge oder vorhandene Angebote direkt mit hoch. Sie erhalten eine erste technische Einschätzung und einen Vorschlag für das weitere Vorgehen.

  • Rückmeldung in der Regel innerhalb von zwei Werktagen
  • Planung und Umsetzung aus einer Hand – oder nur Fachplanung
  • Einsatzgebiet Berlin, Berliner Umland und Brandenburg
Name
Firma, Verwaltung oder WEG (optional)
E-Mail
Telefon (optional)
Objektadresse
Anzahl Wohneinheiten
Baujahr (optional)
Aktuelle Heizungsart
Gewünschte Lösung
Projektart
Gewünschte Leistung

Grundrisse, Verbrauchsabrechnungen, Fotos der Heizzentrale oder vorliegende Angebote. Maximal 4 Dateien, je bis 5 MB (PDF, JPG, PNG).

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