Eigentümer und WEG
Einzeleigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften mit ca. 3 bis 12 Wohneinheiten, die eine belastbare technische Entscheidungsgrundlage für den Beschluss brauchen.
Wir planen die Heizungssanierung kleiner Mehrfamilienhäuser mit 3 bis 12 Wohneinheiten: raumweise Heizlast nach DIN EN 12831, belastbares Wärmepumpenkonzept, hydraulischer Abgleich, förderrelevante Nachweise und technische Baubegleitung. Herstellerneutral, prüffähig und abgestimmt auf Eigentümer, WEG und Hausverwaltung.

Unser Schwerpunkt liegt auf kleinen Mehrfamilienhäusern im Bestand: Gründerzeitbauten, Nachkriegs- und Plattenbauzeilen sowie Wohnanlagen der 1990er-Jahre in Berlin und im Brandenburger Umland. Typische Größe: 3 bis 12 Wohneinheiten, eine zentrale Heizzentrale oder Etagenheizungen, die zusammengeführt werden sollen.
Einzeleigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften mit ca. 3 bis 12 Wohneinheiten, die eine belastbare technische Entscheidungsgrundlage für den Beschluss brauchen.
Verwaltungen, die für mehrere Objekte in Berlin und Brandenburg Sanierungsvarianten vergleichen, Angebote prüfen und Beschlussvorlagen vorbereiten müssen.
Bestandshalter mit kleinen Mehrfamilienhäusern im Portfolio, die Investitionen, Betriebskosten und Förderfähigkeit sauber gegenüberstellen wollen.
Planungs- und Ausführungspartner, die die Fachplanung Heizung, Heizlastberechnung oder das Wärmepumpenkonzept für ein MFH-Projekt zukaufen.
Im Mehrfamilienhaus greifen Erzeugung, Verteilung, Warmwasser und Regelung ineinander. Wird eine Komponente ohne Rechnung getauscht, verschiebt sich das Problem nur. Diese sieben Punkte klären wir vor der Beschaffung.
Die raumweise Heizlast nach DIN EN 12831 ist die Grundlage für Erzeugerleistung, Heizflächen und Förderantrag. Pauschale Watt-pro-Quadratmeter-Annahmen führen im Mehrfamilienhaus regelmäßig zu überdimensionierten und teuren Anlagen.
Ob eine Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus wirtschaftlich läuft, entscheidet die erreichbare Vorlauftemperatur. Wir prüfen Heizflächen, Verteilung und Dämmstandard und zeigen, mit welchen Maßnahmen 55 Grad oder weniger erreichbar sind.
Steigstränge, Strangventile, Pumpen und Volumenströme bestimmen, ob die Wärme in jeder Wohnung ankommt. Der hydraulische Abgleich nach Verfahren B wird planerisch vorbereitet, nicht auf der Baustelle improvisiert.
Zentrale Trinkwassererwärmung, Frischwasserstationen oder Wohnungsstationen: Jede Variante hat andere Anforderungen an Temperaturhaltung, Zirkulation und Legionellenprävention nach DIN 1988-200 und DVGW W 551.
Außeneinheiten von Wärmepumpen müssen die Immissionsrichtwerte der TA Lärm an der Nachbarbebauung einhalten. Aufstellort, Abstand und Schallschutzmaßnahmen werden vor der Beschaffung geklärt, nicht nach der Beschwerde.
Förderfähigkeit setzt Nachweise voraus: Heizlast, hydraulischer Abgleich, Fachunternehmererklärung. Parallel prüfen wir Angebote technisch und kaufmännisch auf Vollständigkeit, Leistungsdaten und versteckte Nebenpositionen.
Kompakte technische Einschätzung: Ist eine Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus mit dem vorhandenen Heizsystem sinnvoll, welche Varianten kommen infrage, welche Vorleistungen sind nötig.
Raumweise Heizlastberechnung für das Mehrfamilienhaus als Basis für Erzeugerauswahl, Heizflächenprüfung, Förderantrag und den späteren hydraulischen Abgleich.
Systemwahl, Leistungsaufteilung, Pufferspeicher, Warmwasserkonzept, Aufstellort, Schallschutz und Stromanschluss, abgestimmt auf das konkrete Objekt.
Planerische Vorbereitung des hydraulischen Abgleichs nach Verfahren B mit Einstellwerten für Strang- und Thermostatventile sowie Pumpenauslegung.
Technische Zweitmeinung zu vorliegenden Angeboten von SHK-Firmen: Leistungsdaten, Dimensionierung, Vollständigkeit, Schnittstellen und Preisplausibilität.
Begleitung der Umsetzung mit Baustellenterminen nach Bedarf, Prüfung der Einbauqualität, Kontrolle von Einregulierung und Dokumentation. Keine Objektüberwachung nach HOAI LPH 8, sofern nicht ausdrücklich beauftragt.
Hinweis zum Leistungsumfang: Die technische Baubegleitung ist Qualitätssicherung. Keine Objektüberwachung nach HOAI LPH 8, sofern nicht ausdrücklich beauftragt.
Sie schildern Objekt, Wohneinheiten und Ziel über das Formular und laden vorhandene Unterlagen direkt mit hoch.
Wir sichten Grundrisse, Verbrauchsdaten, Heizungsbestand und Angebote und melden uns mit Rückfragen oder fehlenden Punkten.
Sie erhalten ein Angebot mit klar abgegrenztem Leistungsumfang, Terminrahmen und Festpreis für die vereinbarten Leistungen.
Heizlast, Konzept und Auslegung werden erarbeitet, inklusive Varianten, Kennwerten und förderrelevanten Nachweisen.
Ergebnisbesprechung mit Eigentümer, Verwaltung oder WEG-Beirat, Übergabe der Unterlagen und, wenn gewünscht, technische Baubegleitung.
Die folgende Übersicht zeigt, was wir im Bestand prüfen und welche Befunde in Berliner und Brandenburger Objekten regelmäßig auftreten.
| Thema | Was geprüft wird | Häufiger Befund |
|---|---|---|
| Heizlast | Raumweise Heizlast nach DIN EN 12831, Gebäudeheizlast, Gleichzeitigkeit | Bestandskessel häufig um 40 bis 80 Prozent überdimensioniert |
| Vorlauftemperatur | Heizflächenprüfung, Auslegungstemperatur, Absenkpotenzial | Häufig 55 statt 70 Grad erreichbar, teils nach Heizkörpertausch in Einzelräumen |
| Warmwasser | Bedarf, Speichervolumen, Zirkulation, Temperaturhaltung, Legionellenprävention | Zirkulation oft ohne Regelung, Speicher unpassend zur neuen Erzeugung |
| Hydraulik | Strangaufbau, Ventile, Pumpenkennlinie, Volumenströme, Differenzdruck | Fehlender Abgleich, Über- und Unterversorgung einzelner Wohnungen |
| Schallschutz | Aufstellort Außeneinheit, Abstände, Immissionsrichtwerte nach TA Lärm | Wunschaufstellort im Innenhof oft nur mit Schallschutzmaßnahmen zulässig |
| Förderung | Fördervoraussetzungen, notwendige Nachweise, Antragsreihenfolge | Anträge scheitern an fehlender Heizlast oder fehlendem Abgleichnachweis |
| Bestand | Technikraum, Statik, Elektroanschluss, Schornstein, Leitungsführung | Elektrische Anschlussleistung und Platz im Technikraum sind die häufigsten Engstellen |
In den meisten kleinen Mehrfamilienhäusern in Berlin und Brandenburg ja, wenn die Vorlauftemperatur auf etwa 55 Grad begrenzt werden kann. Entscheidend sind raumweise Heizlast, vorhandene Heizflächen und der Dämmstandard. Wir prüfen genau das und benennen, welche Vorleistungen nötig sind, statt die Frage pauschal zu bejahen oder zu verneinen.
Nein. Auch mit Heizkörpern lässt sich eine Wärmepumpe betreiben, wenn die Heizflächen zur reduzierten Vorlauftemperatur passen. Häufig genügt der Tausch weniger kritischer Heizkörper in einzelnen Räumen. Welche Räume betroffen sind, zeigt die raumweise Heizlastberechnung.
Möglich sind zentrale Speicherladung, Frischwasserstationen oder dezentrale Wohnungsstationen. Die Wahl richtet sich nach Zapfprofil, Leitungsnetz und Hygieneanforderungen nach DIN 1988-200 und DVGW W 551. Bei niedrigen Systemtemperaturen ist die Temperaturhaltung in der Zirkulation der kritische Punkt, den wir rechnerisch nachweisen.
Wir liefern die technischen Nachweise, auf denen Förderanträge aufbauen: raumweise Heizlast, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B und die Anlagenkennwerte. Die Antragstellung selbst erfolgt durch Sie, Ihre Verwaltung oder einen Energieberater; wir stimmen uns dazu ab.
Eine Machbarkeitsprüfung liegt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen nach vollständigen Unterlagen vor. Heizlastberechnung und Wärmepumpenkonzept für ein Objekt mit 3 bis 12 Wohneinheiten benötigen üblicherweise drei bis fünf Wochen, abhängig von Bestandsdaten und Rückfragen.
Ja. Wir planen herstellerneutral und übergeben der ausführenden Firma prüffähige Unterlagen mit Auslegungsdaten und Einstellwerten. Wenn bereits ein Angebot vorliegt, prüfen wir es technisch und kaufmännisch, bevor beauftragt wird.
Wir begleiten die Umsetzung stichprobenartig: Prüfung der Einbausituation, Kontrolle von Einregulierung und Messwerten, Abgleich mit der Planung und Hinweise zu Mängeln. Es handelt sich ausdrücklich um Qualitätssicherung. Keine Objektüberwachung nach HOAI LPH 8, sofern nicht ausdrücklich beauftragt.
Unser Sitz ist Mühlenbeck bei Berlin. Wir planen Heizungssanierungen für Mehrfamilienhäuser in Berlin, im Berliner Umland und in Brandenburg, unter anderem in Oranienburg, Hennigsdorf, Birkenwerder, Bernau, Falkensee, Velten, Glienicke und Potsdam.
Beschreiben Sie das Objekt und laden Sie vorhandene Unterlagen direkt mit hoch: Grundrisse, Verbrauchsabrechnungen, Fotos der Heizzentrale oder ein vorliegendes Angebot. Auf dieser Basis geben wir eine erste technische Einschätzung und ein Angebot für die passende Leistung.