Heizungssanierung MFH · Berlin & Brandenburg

Heizungssanierung im Mehrfamilienhaus: TGA-Planung für kleine MFH in Berlin

Wir planen die Heizungssanierung kleiner Mehrfamilienhäuser mit 3 bis 12 Wohneinheiten: raumweise Heizlast nach DIN EN 12831, belastbares Wärmepumpenkonzept, hydraulischer Abgleich, förderrelevante Nachweise und technische Baubegleitung. Herstellerneutral, prüffähig und abgestimmt auf Eigentümer, WEG und Hausverwaltung.

Objektgröße
3 bis 12 Wohneinheiten
Normen
DIN EN 12831, DIN 1988-200, VDI 2035
Region
Berlin, Umland, Brandenburg
Heizzentrale mit Wärmepumpe, Pufferspeicher und Strangverteilern in einem kleinen Mehrfamilienhaus in Berlin
Geeignete Objekte

Für welche Objekte und Auftraggeber wir planen

Unser Schwerpunkt liegt auf kleinen Mehrfamilienhäusern im Bestand: Gründerzeitbauten, Nachkriegs- und Plattenbauzeilen sowie Wohnanlagen der 1990er-Jahre in Berlin und im Brandenburger Umland. Typische Größe: 3 bis 12 Wohneinheiten, eine zentrale Heizzentrale oder Etagenheizungen, die zusammengeführt werden sollen.

Eigentümer und WEG

Einzeleigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften mit ca. 3 bis 12 Wohneinheiten, die eine belastbare technische Entscheidungsgrundlage für den Beschluss brauchen.

Hausverwaltungen

Verwaltungen, die für mehrere Objekte in Berlin und Brandenburg Sanierungsvarianten vergleichen, Angebote prüfen und Beschlussvorlagen vorbereiten müssen.

Immobiliengesellschaften

Bestandshalter mit kleinen Mehrfamilienhäusern im Portfolio, die Investitionen, Betriebskosten und Förderfähigkeit sauber gegenüberstellen wollen.

Architekten und SHK-Firmen

Planungs- und Ausführungspartner, die die Fachplanung Heizung, Heizlastberechnung oder das Wärmepumpenkonzept für ein MFH-Projekt zukaufen.

Warum Planung zuerst

Warum TGA-Planung vor der Heizungssanierung entscheidend ist

Im Mehrfamilienhaus greifen Erzeugung, Verteilung, Warmwasser und Regelung ineinander. Wird eine Komponente ohne Rechnung getauscht, verschiebt sich das Problem nur. Diese sieben Punkte klären wir vor der Beschaffung.

Heizlast statt Faustformel

Die raumweise Heizlast nach DIN EN 12831 ist die Grundlage für Erzeugerleistung, Heizflächen und Förderantrag. Pauschale Watt-pro-Quadratmeter-Annahmen führen im Mehrfamilienhaus regelmäßig zu überdimensionierten und teuren Anlagen.

Vorlauftemperatur im Bestand

Ob eine Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus wirtschaftlich läuft, entscheidet die erreichbare Vorlauftemperatur. Wir prüfen Heizflächen, Verteilung und Dämmstandard und zeigen, mit welchen Maßnahmen 55 Grad oder weniger erreichbar sind.

Hydraulik und Verteilung

Steigstränge, Strangventile, Pumpen und Volumenströme bestimmen, ob die Wärme in jeder Wohnung ankommt. Der hydraulische Abgleich nach Verfahren B wird planerisch vorbereitet, nicht auf der Baustelle improvisiert.

Warmwasser und Hygiene

Zentrale Trinkwassererwärmung, Frischwasserstationen oder Wohnungsstationen: Jede Variante hat andere Anforderungen an Temperaturhaltung, Zirkulation und Legionellenprävention nach DIN 1988-200 und DVGW W 551.

Schallschutz

Außeneinheiten von Wärmepumpen müssen die Immissionsrichtwerte der TA Lärm an der Nachbarbebauung einhalten. Aufstellort, Abstand und Schallschutzmaßnahmen werden vor der Beschaffung geklärt, nicht nach der Beschwerde.

Förderung und Angebotsprüfung

Förderfähigkeit setzt Nachweise voraus: Heizlast, hydraulischer Abgleich, Fachunternehmererklärung. Parallel prüfen wir Angebote technisch und kaufmännisch auf Vollständigkeit, Leistungsdaten und versteckte Nebenpositionen.

Leistungen

Unsere Leistungen für die Heizungssanierung im MFH

01

TGA-Machbarkeitsprüfung

Kompakte technische Einschätzung: Ist eine Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus mit dem vorhandenen Heizsystem sinnvoll, welche Varianten kommen infrage, welche Vorleistungen sind nötig.

02

Heizlastberechnung DIN EN 12831

Raumweise Heizlastberechnung für das Mehrfamilienhaus als Basis für Erzeugerauswahl, Heizflächenprüfung, Förderantrag und den späteren hydraulischen Abgleich.

03

Wärmepumpenkonzept MFH

Systemwahl, Leistungsaufteilung, Pufferspeicher, Warmwasserkonzept, Aufstellort, Schallschutz und Stromanschluss, abgestimmt auf das konkrete Objekt.

04

Hydraulischer Abgleich

Planerische Vorbereitung des hydraulischen Abgleichs nach Verfahren B mit Einstellwerten für Strang- und Thermostatventile sowie Pumpenauslegung.

05

Angebotsprüfung

Technische Zweitmeinung zu vorliegenden Angeboten von SHK-Firmen: Leistungsdaten, Dimensionierung, Vollständigkeit, Schnittstellen und Preisplausibilität.

06

Technische Baubegleitung

Begleitung der Umsetzung mit Baustellenterminen nach Bedarf, Prüfung der Einbauqualität, Kontrolle von Einregulierung und Dokumentation. Keine Objektüberwachung nach HOAI LPH 8, sofern nicht ausdrücklich beauftragt.

Hinweis zum Leistungsumfang: Die technische Baubegleitung ist Qualitätssicherung. Keine Objektüberwachung nach HOAI LPH 8, sofern nicht ausdrücklich beauftragt.

Ablauf

Von der Anfrage bis zur Abstimmung in fünf Schritten

  1. 01

    Anfrage

    Sie schildern Objekt, Wohneinheiten und Ziel über das Formular und laden vorhandene Unterlagen direkt mit hoch.

  2. 02

    Unterlagenprüfung

    Wir sichten Grundrisse, Verbrauchsdaten, Heizungsbestand und Angebote und melden uns mit Rückfragen oder fehlenden Punkten.

  3. 03

    Angebot

    Sie erhalten ein Angebot mit klar abgegrenztem Leistungsumfang, Terminrahmen und Festpreis für die vereinbarten Leistungen.

  4. 04

    Planung

    Heizlast, Konzept und Auslegung werden erarbeitet, inklusive Varianten, Kennwerten und förderrelevanten Nachweisen.

  5. 05

    Abstimmung

    Ergebnisbesprechung mit Eigentümer, Verwaltung oder WEG-Beirat, Übergabe der Unterlagen und, wenn gewünscht, technische Baubegleitung.

Prüfpunkte

Typische Prüfpunkte im kleinen Mehrfamilienhaus

Die folgende Übersicht zeigt, was wir im Bestand prüfen und welche Befunde in Berliner und Brandenburger Objekten regelmäßig auftreten.

Prüfpunkte der TGA-Planung bei Heizungssanierungen im Mehrfamilienhaus
ThemaWas geprüft wirdHäufiger Befund
HeizlastRaumweise Heizlast nach DIN EN 12831, Gebäudeheizlast, GleichzeitigkeitBestandskessel häufig um 40 bis 80 Prozent überdimensioniert
VorlauftemperaturHeizflächenprüfung, Auslegungstemperatur, AbsenkpotenzialHäufig 55 statt 70 Grad erreichbar, teils nach Heizkörpertausch in Einzelräumen
WarmwasserBedarf, Speichervolumen, Zirkulation, Temperaturhaltung, LegionellenpräventionZirkulation oft ohne Regelung, Speicher unpassend zur neuen Erzeugung
HydraulikStrangaufbau, Ventile, Pumpenkennlinie, Volumenströme, DifferenzdruckFehlender Abgleich, Über- und Unterversorgung einzelner Wohnungen
SchallschutzAufstellort Außeneinheit, Abstände, Immissionsrichtwerte nach TA LärmWunschaufstellort im Innenhof oft nur mit Schallschutzmaßnahmen zulässig
FörderungFördervoraussetzungen, notwendige Nachweise, AntragsreihenfolgeAnträge scheitern an fehlender Heizlast oder fehlendem Abgleichnachweis
BestandTechnikraum, Statik, Elektroanschluss, Schornstein, LeitungsführungElektrische Anschlussleistung und Platz im Technikraum sind die häufigsten Engstellen
FAQ

Häufige Fragen zur Heizungssanierung im Mehrfamilienhaus

Funktioniert eine Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus im Bestand überhaupt?

In den meisten kleinen Mehrfamilienhäusern in Berlin und Brandenburg ja, wenn die Vorlauftemperatur auf etwa 55 Grad begrenzt werden kann. Entscheidend sind raumweise Heizlast, vorhandene Heizflächen und der Dämmstandard. Wir prüfen genau das und benennen, welche Vorleistungen nötig sind, statt die Frage pauschal zu bejahen oder zu verneinen.

Brauchen wir zwingend eine Fußbodenheizung?

Nein. Auch mit Heizkörpern lässt sich eine Wärmepumpe betreiben, wenn die Heizflächen zur reduzierten Vorlauftemperatur passen. Häufig genügt der Tausch weniger kritischer Heizkörper in einzelnen Räumen. Welche Räume betroffen sind, zeigt die raumweise Heizlastberechnung.

Wie wird das Warmwasser im MFH gelöst?

Möglich sind zentrale Speicherladung, Frischwasserstationen oder dezentrale Wohnungsstationen. Die Wahl richtet sich nach Zapfprofil, Leitungsnetz und Hygieneanforderungen nach DIN 1988-200 und DVGW W 551. Bei niedrigen Systemtemperaturen ist die Temperaturhaltung in der Zirkulation der kritische Punkt, den wir rechnerisch nachweisen.

Übernehmen Sie auch die Förderberatung?

Wir liefern die technischen Nachweise, auf denen Förderanträge aufbauen: raumweise Heizlast, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B und die Anlagenkennwerte. Die Antragstellung selbst erfolgt durch Sie, Ihre Verwaltung oder einen Energieberater; wir stimmen uns dazu ab.

Wie lange dauert die Planung?

Eine Machbarkeitsprüfung liegt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen nach vollständigen Unterlagen vor. Heizlastberechnung und Wärmepumpenkonzept für ein Objekt mit 3 bis 12 Wohneinheiten benötigen üblicherweise drei bis fünf Wochen, abhängig von Bestandsdaten und Rückfragen.

Arbeiten Sie mit unserer SHK-Firma zusammen?

Ja. Wir planen herstellerneutral und übergeben der ausführenden Firma prüffähige Unterlagen mit Auslegungsdaten und Einstellwerten. Wenn bereits ein Angebot vorliegt, prüfen wir es technisch und kaufmännisch, bevor beauftragt wird.

Was bedeutet technische Baubegleitung bei Ihnen genau?

Wir begleiten die Umsetzung stichprobenartig: Prüfung der Einbausituation, Kontrolle von Einregulierung und Messwerten, Abgleich mit der Planung und Hinweise zu Mängeln. Es handelt sich ausdrücklich um Qualitätssicherung. Keine Objektüberwachung nach HOAI LPH 8, sofern nicht ausdrücklich beauftragt.

In welchem Gebiet arbeiten Sie?

Unser Sitz ist Mühlenbeck bei Berlin. Wir planen Heizungssanierungen für Mehrfamilienhäuser in Berlin, im Berliner Umland und in Brandenburg, unter anderem in Oranienburg, Hennigsdorf, Birkenwerder, Bernau, Falkensee, Velten, Glienicke und Potsdam.

Projektanfrage

Objekt prüfen lassen und Unterlagen hochladen

Beschreiben Sie das Objekt und laden Sie vorhandene Unterlagen direkt mit hoch: Grundrisse, Verbrauchsabrechnungen, Fotos der Heizzentrale oder ein vorliegendes Angebot. Auf dieser Basis geben wir eine erste technische Einschätzung und ein Angebot für die passende Leistung.

  • Rückmeldung in der Regel innerhalb von zwei Werktagen
  • Herstellerneutral, ohne Vertriebsinteresse an Anlagentechnik
  • Einsatzgebiet Berlin, Berliner Umland und Brandenburg
Name
Firma, Verwaltung oder WEG (optional)
E-Mail
Telefon (optional)
Objektadresse
Anzahl Wohneinheiten
Baujahr (optional)
Aktuelle Heizungsart
Gewünschte Lösung
Projektart
Gewünschte Leistung

Grundrisse, Verbrauchsabrechnungen, Fotos der Heizzentrale oder vorliegende Angebote. Maximal 4 Dateien, je bis 5 MB (PDF, JPG, PNG).

Nachricht (optional)

Ihre Angaben werden ausschließlich zur Bearbeitung dieser Anfrage genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.