Leistung 02 · Heizungsplanung

Heizungsplanung für effiziente und förderfähige Wärmeversorgung

Wärmepumpe, Fernwärme, Hybrid oder Brennwert: wir dimensionieren die Wärmeerzeugung nach DIN EN 12831, planen Wärmeverteilung und Übergabe und stellen die Grundlage für Genehmigung, BEG-Förderung und Ausführung.

Moderne Heizungszentrale mit Wärmepumpe und Pufferspeicher in einem Wohngebäude
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Heizlastberechnung und Systemwahl

Am Anfang steht die raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1. Erst danach bewerten wir Systeme: Wärmepumpe (Sole/Luft/Wasser), Hybridsystem, Fernwärme, Pellet oder Gas-Brennwert — nach Heizlast, Vorlauftemperatur, Betriebskosten, GEG-Konformität und Förderfähigkeit (BEG EM, BEG EH). Ergebnis ist eine nachvollziehbare, transparente Empfehlung.

  • Raumweise Heizlast nach DIN EN 12831-1
  • GEG-Nachweis und Primärenergiebedarf
  • BEG-Förderfähigkeit (EM/EH, iSFP)
  • Systemvergleich mit Betriebs- und Investitionskosten
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Wärmeverteilung und hydraulischer Abgleich

Rohrnetzplanung mit Druckverlustberechnung, Auslegung der Heizflächen (Flächenheizung oder Heizkörper), Auslegung der Umwälzpumpen und hydraulischer Abgleich nach Verfahren B (raumweise Berechnung). So werden niedrige Vorlauftemperaturen und ein wirtschaftlicher Betrieb möglich — Grundlage jeder Wärmepumpen-Modernisierung.

  • Rohrnetzberechnung und Druckverlust
  • Hydraulischer Abgleich Verfahren B (VdZ)
  • Fußboden-, Wand- und Deckenheizung
  • Wohnungsstationen im Durchflussprinzip
Heizlastberechnung und Auslegung der Heizungsanlage in der Planungssoftware
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Warmwasser und Zirkulation

Zentrale und dezentrale Warmwasserkonzepte, Legionellenprävention nach DVGW W 551, Zirkulationsauslegung und Wohnungsstationen — abgestimmt mit der Sanitärplanung. Bei größeren Objekten prüfen wir Frischwasser-Stationen als hygienesichere Alternative zum klassischen Speicher.

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Heizungsplanung im Bestand

Für Bestandsgebäude prüfen wir Hüllfläche, tatsächliche Heizlast und mögliche Vorlauftemperaturen, bevor eine Systementscheidung fällt. Häufig ist der Weg: hydraulischer Abgleich + Heizflächentausch + Wärmepumpe — statt sofortiger Kesseltausch mit gleicher Vorlauftemperatur. So bleiben Investitionen langfristig wirtschaftlich.

FAQ

Häufige Fragen zur TGA-Planung

Wie läuft eine Heizungsplanung ab?

Wir starten mit einer raumweisen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, wählen dann System und Vorlauftemperatur, dimensionieren Heizflächen und Rohrnetz, führen den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B durch und liefern ausführungsreife Pläne. Auf Wunsch übernehmen wir die Objektüberwachung bis zur Inbetriebnahme.

Wann ist eine Wärmepumpe wirtschaftlich?

Eine Wärmepumpe rechnet sich, wenn das Gebäude im Auslegungspunkt mit Vorlauftemperaturen ≤ 55 °C beheizt werden kann und die Jahresarbeitszahl (JAZ) über 3,5 liegt. Wir prüfen Heizlast, Hüllfläche und Heizflächen im Bestand und zeigen ehrlich, ob Wärmepumpe, Hybridsystem oder Fernwärme trägt.

Was ist ein hydraulischer Abgleich und ist er Pflicht?

Der hydraulische Abgleich stellt sicher, dass jeder Heizkreis die berechnete Wassermenge erhält. Für BEG-Förderungen und viele Modernisierungen ist er Pflicht (GEG § 60c). Wir dokumentieren nach Verfahren B mit raumweiser Berechnung — Grundlage für energieeffizienten Betrieb und Fördermittelabruf.

Was kostet die Heizungsplanung?

Die Honorierung erfolgt nach HOAI § 55. Für ein Einfamilienhaus (Neubau) liegen die Planungskosten typischerweise bei 2 500 – 6 000 €, für ein Mehrfamilienhaus im Bestand mit Heizungstausch bei 8 000 – 25 000 €. Die BEG-Förderung übernimmt einen Teil der Fachplanungskosten.

Kontakt

Sprechen wir über Ihr Projekt.

Ob Neubau, Bestandssanierung oder Projektentwicklung: Wir prüfen die technische Ausgangslage und entwickeln belastbare Planungsgrundlagen für Sanitär, Heizung und Lüftung.