Leistung 03 · Lüftungsplanung

Lüftungsplanung nach DIN 1946-6 für gesunde Innenräume

Kontrollierte Wohnraumlüftung, Nichtwohnraumlüftung und Bedarfslüftung: wir planen Volumenströme, Wärmerückgewinnung und Schallschutz nach DIN 1946-6 und DIN EN 16798 für Neubau und Bestand.

Modernes Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung in professioneller Technikzentrale
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Wohnungslüftung nach DIN 1946-6

Zentrale, dezentrale und hybride Systeme für Wohnungsneubau und -sanierung. Grundlage ist ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6, das Nutzungsprofil, Feuchtelasten und Schallschutz zusammenführt. Wärmerückgewinnung ≥ 80 %, Filterklassen ISO ePM1 ≥ 50 % und wartungsfreundliche Zugänge sind für uns Standard.

  • Lüftungskonzept nach DIN 1946-6
  • Wärmerückgewinnung ≥ 80 % (Kreuz-, Gegenstrom, Rotor)
  • Filterklassen nach ISO 16890
  • Schallentkopplung und Telefonschalldämpfer
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Gewerbliche Lüftung nach DIN EN 16798

Büros, Verkaufsflächen, Beherbergung und Versammlungsstätten fordern nutzungsspezifische Luftraten und Regelkonzepte. Wir dimensionieren nach Nutzung, Belegung und Innenraumkriterien (Kategorie IEQ I-III), planen bedarfsgeführte Regelungen mit CO₂- und Präsenzsensoren und integrieren Kühlung, wo sie wirtschaftlich trägt.

  • Zu- und Abluft mit Wärmerückgewinnung
  • Bedarfsgeführte Regelung (VVS, CO₂, Präsenz)
  • Klimatisierung, Kühldecken, Umluftkühlgeräte
  • Brandschutz nach MLüAR
Kompaktes Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung und gedämmten Luftleitungen
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Küchen- und Sonderlüftung nach VDI 2052

Gewerbliche Küchen, Backbereiche, Restaurants und Kantinen werden nach VDI 2052 geplant. Wir stimmen Zu- und Abluftbilanz, Fettabscheider, Feuerschutz, Brandschutzklappen und Ablufthauben mit Betrieb, Bauaufsicht und ggf. Sachversicherer ab.

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Hygiene und Betrieb nach VDI 6022

Lüftungsplanung nach VDI 6022: zugängliche Komponenten, dokumentierte Wartungspfade, hygienegerechte Materialwahl und Reinigungsöffnungen sichern den langfristigen Betrieb. So bleibt die Anlage nicht nur bei Inbetriebnahme, sondern über die gesamte Nutzungsdauer hygienisch belastbar.

FAQ

Häufige Fragen zur TGA-Planung

Wann brauche ich eine kontrollierte Wohnraumlüftung?

Nach DIN 1946-6 ist für jedes Neubau- und größere Sanierungsvorhaben ein Lüftungskonzept erforderlich. Sobald der rechnerische Feuchteschutz nicht mehr durch Fensterlüftung sichergestellt werden kann — bei modernen, luftdichten Gebäuden fast immer — ist eine lüftungstechnische Maßnahme (dezentral, zentral oder hybrid) notwendig.

Zentrale oder dezentrale Wohnungslüftung?

Zentrale Anlagen mit Wärmerückgewinnung sind energetisch am effizientesten (WRG bis 90 %), brauchen aber Kanalführung und Technikraum. Dezentrale Geräte sind in der Sanierung oft die schnellere Lösung, dafür mit geringerer WRG und mehr Wartungsstellen. Wir vergleichen beide Optionen pro Grundriss.

Welche Normen gelten für Lüftungsanlagen?

Zentral sind DIN 1946-6 (Wohnungslüftung), DIN EN 16798 (Nichtwohngebäude), VDI 6022 (Hygiene) und VDI 2052 (gewerbliche Küchenlüftung). Für Sonderräume greifen zusätzliche Normen wie DIN 18017-3 (innenliegende Bäder) und die MLüAR (Muster-Lüftungsanlagen-Richtlinie).

Wie wird Küchenlüftung in der Gastronomie geplant?

Gewerbliche Küchen werden nach VDI 2052 dimensioniert — abhängig von Kochstellen, Leistung und Betriebsprofil. Zusätzlich sind Fettabscheider in der Abluft, feuerbeständige Kanäle, Brandschutzklappen und eine ausreichende Zuluftführung Pflicht. Wir stimmen alles mit Betrieb und Bauaufsicht ab.

Kontakt

Sprechen wir über Ihr Projekt.

Ob Neubau, Bestandssanierung oder Projektentwicklung: Wir prüfen die technische Ausgangslage und entwickeln belastbare Planungsgrundlagen für Sanitär, Heizung und Lüftung.